Restorative Justice Referent

Restorative Justice Referent

Restorative Justice

Als Alternative zum geschlossenen und offenen Jugendstrafvollzug betreibt Seehaus e.V. Jugendstrafvollzug in freier Form im Seehaus Leonberg (bei Stuttgart) und im Seehaus Leipzig mit Ausbildungsbetrieben in den Bereichen Schreinerei, Zimmerei/Bau, Metall und Garten- und Landschaftsbau.
Weitere Arbeitsbereiche: Opfer und Täter im Gespräch (OTG), Opferhilfe mit Trauma- und Opferberatungsstellen, Begleitete Gemeinnützige Arbeit, Freizeitgruppen im Gefängnis, Übergangsmanagement, Nachsorge für ehemalige Gefangene, Flüchtlingshilfe, Schulprävention und ein Wald- und Tierkindergarten. Seehaus e.V. setzt sich für die Umsetzung von im Strafrecht ein.

 

 

Wir freuen uns auf Mitarbeiter, die unsere Werte teilen:

  • Wir begegnen Menschen mit Liebe und Wertschätzung
  • Wir leben in Verantwortung vor Gott und den Menschen
  • Wir dienen mit Leidenschaft und Begeisterung

Seehaus e.V. beabsichtigt, einen „Restorative Justice Think Tank“ aufzubauen und wollen uns für die Umsetzung von Restorative Justice im Strafrecht und die Opferperspektive und Wiedergutmachung als zentrale Themen im Strafverfahren einsetzen und Hilfen für Opfer ausbauen. Dazu wollen wir Fördermittel zunächst für fünf Jahre beantragen.

Dazu suchen wir: Jurist, Kriminologe oder Sozialpädagoge (m/w) (100 % oder 2 x 50%)

Ihre Aufgaben als Restorative Justice Referent

  • Aufbau und Leitung eines „Restorative Justice Think Tanks“
  • Vernetzung und Austausch von Personen und Organisationen, die sich für Restorative Justice einsetzen, u.a. PFI – Restorative Justice
  • Übersicht über Normen/Vorgaben der UN und der EU zu Restorative Justice und Opferhilfen.
  • Rechtliche Möglichkeiten von Restorative Justice in Deutschland.
  • Übersicht erstellen, was im Bereich Restorative Justice in Deutschland und in anderen Ländern umgesetzt wird.
  • Restorative Justice in Deutschland bekannt machen und für ein Umdenken werben (Politik, Richter, Staatsanwälte, Juraprofessoren, Juristen in Ausbildung,…): Opferperspektive im Mittelpunkt, Wiedergutmachung als bestimmendes Prinzip im Strafrecht.
  • Für eine weitgehende Umsetzung der bisherigen Möglichkeiten einsetzen (TOA, gemeinnützige Arbeit,…)
  • Weitere Umsetzungsmöglichkeiten, die in Deutschland bisher nicht oder kaum angewendet werden, aufzeigen und entwickeln.
  • Gesetzesvorschläge und Gesetzesinitiativen auf den Weg bringen
  • Das Programm Opfer und Täter im Gespräch (Sycamore Tree) und Opferempathietraining im Gefängnis bekannt machen und für eine Umsetzung werben.
  • Übersicht über Opferhilfen in Deutschland erstellen.
  • Für flächendeckenden Aufbau von Opferberatungsstellen und deren Finanzierung einsetzen.
  • Für flächendeckende Umsetzung von Begleiteter Gemeinnütziger Arbeit und dessen Finanzierung werben.
  • Für eine opferbezogene Vollzugsgestaltung und deren Finanzierung einsetzen.
  • Tagungen im Bereich Restorative Justice, Opferhilfe und gemeinnützige Arbeit organisieren
  • Schulungsprogramme entwickeln, zertifizieren und umsetzen

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium (Jura / Rechtswissenschaften, Kriminologie, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, …)
  • Möglichst Erfahrung im Bereich Strafrecht, Opferhilfe, Straffälligenhilfe, Kriminologie, Restorative Justice und/oder Täter-Opfer-Ausgleich.
  • Die Aufgabe ist auch im Rahmen einer Dissertation möglich.
  • Selbstständiges, wissenschaftliches und praxisbezogenes Arbeiten
  • Überzeugungskraft

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins.

Bevorzugt per E-Mail an Christine Knoll: cknoll@seehaus-ev.de

Weitere Infos zu anderen Stellen.

Restaurative Justiz