Grundlagen verstehen und praxisstarke Perspektiven entwickeln
Traumatische Erfahrungen hinterlassen Spuren – oft genau dort, wo pädagogische Fachkräfte täglich begleiten, unterstützen und Orientierung geben. In diesem kompakten Tagesseminar erhalten Sie einen verständlichen Einblick in die Grundlagen von Trauma und lernen, wie eine traumapädagogische Haltung im Alltag entlastend wirken kann – für die Kinder und Jugendlichen genauso wie für das eigene Team.
Gemeinsam werden typische Traumareaktionen, die Folgen im Leben der Betroffenen sowie die entscheidende Rolle der pädagogischen Fachkräfte beleuchtet. Sie erfahren, wie Sie stabilisierend, deeskalierend und ressourcenorientiert unterstützen können. Erste Übungen begleiten den direkten Transfer der Theorie in Ihre Praxis. Zudem reflektieren Sie Ihre eigene Rolle: Was kann ich leisten? Wo liegen Grenzen? Und wie gelingt gute Selbstfürsorge, damit pädagogisches Handeln auch in herausfordernden Situationen kraftvoll bleibt? Ein idealer Einstieg für alle, die ihr Handeln um hilfreiche, praxisstarke Perspektiven erweitern möchten.
Die wichtigsten Informationen auf einen Blick
Termin: 22.02.2027
Uhrzeit: 09:00 – 16:30 Uhr
Ort: Seehaus-Akademie Leonberg, Glemseck-Saal (Lageplan: 7.), Glemseck 1, 71229 Leonberg (Google Maps)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte
Teilnahmegebühr: 190,00 € (inkl. Tagesverpflegung, ohne Abendessen)
Anmeldeschluss: 06.02.2027
Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen
Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
Ihr Gewinn & Inhalte der Fortbildung
Sie erwarten folgende Schwerpunkte:
- Grundverständnis von Trauma: Sie verstehen kompakt und verdaulich, was traumatische Erfahrungen im Erleben, Verhalten sowie im Nervensystem bewirken, und lernen typische Reaktionen und Folgen kennen.
- Traumapädagogische Haltung & Methoden: Sie bekommen ein Gefühl für eine sichere, ressourcenorientierte Grundhaltung und nehmen erste alltagstaugliche Strategien mit (z. B. Umgang mit Triggern, deeskalierende Kommunikation, kleine Stabilisierungsübungen).
- Sicherheit & Beziehungsarbeit: Sie erfahren, wie Sie im pädagogischen Setting Schutz, Orientierung und Beziehungsangebote schaffen, die traumatisierte junge Menschen wirklich entlasten.
- Rollenreflexion & Selbstfürsorge: Sie lernen Ihre eigenen professionellen Grenzen besser einzuschätzen und erhalten Impulse, wie Sie im Umgang mit Belastungen gut für Ihre eigene Stabilität sorgen, ohne „im Helfen unterzugehen“.
Die Fortbildung ist kompakt, anwendungsorientiert und praxisnah gestaltet. Sie verbindet fachliche Impulse und Kurzvorträge sowie den gemeinsamen Austausch in der Gruppe mit konkreten, direkt umsetzbaren Praxis- und Transferübungen. Dabei kommen spezifisch die Annahme des Guten Grundes (Weil-Methode), die Reflexionsmethode zur Emotionsübertragung nach Birgit Lang sowie die Arbeit mit den inneren Sätzen traumatisierter Kinder und Jugendlicher zum Einsatz.
Seminarleitung

Mag. phil. Christopher Kahmen
Diplom-Erziehungswissenschaftler und Psychologe.
Christopher Kahmen verbindet wissenschaftliche Expertise mit langjähriger pädagogischer Praxis. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Traumapädagogik an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und pädagogischer Leiter einer Wohnschule im Berner Oberland.
Durch seine Tätigkeit an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis vermittelt er traumapädagogische Inhalte verständlich, fundiert und mit hoher Relevanz für den Berufsalltag. Sein Schwerpunkt liegt darauf, Fachkräfte dabei zu unterstützen, traumabedingte Verhaltensweisen besser zu verstehen und daraus hilfreiche pädagogische Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.
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Erweitern Sie Ihr pädagogisches Handlungsrepertoire um traumapädagogische Perspektiven und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit belasteten Kindern und Jugendlichen.


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