Hauseltern für Wohngemeinschaft

Hauseltern für Wohngemeinschaft mit straffälligen jungen Männern (ab Frühjahr 2021)

HauselternDie Hauseltern wohnen auf dem Gelände und nehmen bis zu sieben Jugendlichen in ihre Familie auf, teilen ihr Leben mit ihnen, geben ihnen ein zeitweises Zuhause und helfen ihnen ein Leben ohne Straftaten zu beginnen. Gemeinsame Mahlzeiten, Freizeitaktivitäten, Hausaufgabenbetreuung, Zukunftsplanung, seelsorgerliche Gespräche und Familienleben vorleben sind fester Bestandteil. Die Hauseltern haben einen Tag in der Woche und jedes zweite Wochenende frei. Die jungen Männer sind tagsüber in der Schule bzw. Ausbildung. Ein Elternteil kann auch weiterhin extern arbeiten.
Eine sozialpädagogische Ausbildung, Erfahrung in der Arbeit mit straffälligen oder drogenabhängigen Jugendlichen, mit Positiver Gruppenkultur, konfrontativer Pädagogik und/oder Erlebnispädagogik ist vorteilhaft, aber nicht unbedingt notwendig.

 

Ansprechpartner für Bewerbungen Seehaus Leonberg

Christine Knoll * Seehaus 1 * 71229 Leonberg
Fon: 07152 – 33 12 33 -09 * Fax: 07152 – 33 12 33 -01 * cknoll@seehaus-ev.de

Kurzberichte von Hauseltern: Familie Leidecker, Familie Naber
Kurzen Einblick in das Leben im Seehaus bei Galileo


Wir sind Deine zukünftigen Kollegen und freuen uns auf Dich!


Strafvollzug in Familie

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über das Seehaus Störmthal- Straftäter im Haus
In Sachsen können jugendliche Verurteilte mit einem Ehepaar und dessen Kindern zusammenwohnen – viele lernen zum ersten Mal ein geregeltes Familienleben kennen. Besuch in einer ungewöhnlichen WG


Bericht aus dem Spiegel über die Familie Bader

Bader-Jungs – In einer Familien-WG für Straftäter “Zwei Möglichkeiten: Ich bleibe sauber. Oder ich sterbe”

Keine Mauern, kein Stacheldraht, keine Gitter: Im Seehaus Leonberg leben jugendliche Straftäter bei einer fremden Familie. Sie sollen beweisen, dass sie nicht in eine Zelle gehören. Unser Reporter hat sie besucht. Von Maik Großekathöfer und Patrick Junker (Fotos)

Fünf junge Männer sitzen an einem Tisch und frühstücken. Draußen ist es noch dunkel, ein Montag im Winter, sie trinken Tee, schmieren Brote. Sie könnten Nachbarskinder sein, und sie reden über Sachen, über die Jungs reden: Autos und Fußball. Wieso sie hier sind, darüber dürfen sie untereinander nicht sprechen. Das gehört zu den Regeln für die, die an diesem Tisch sitzen.
Sie sollen in dieser Geschichte Alexander, Mustafa, Kevin, Halet und Yilmaz heißen. Gemeinsam kommen die Männer an diesem Tisch auf mehr als zehn Jahre Haft. Doch ihre Strafe verbüßen sie nicht im Gefängnis, sondern bei Familie Bader in Leonberg. Felix Bader, 41, Sozialarbeiter mit Vollbart, ist verheiratet mit Sara, 40, gelernte Krankenschwester. Sie haben zwei Mädchen, sie sitzen auch an diesem Tisch: Nele ist vier Jahre, Marlie elf Monate alt. Alexander, 21. Verurteilt wegen Raubüberfällen zu vier Jahren und sechs Monaten” ….


Sozialpädagoge (jeweils m/w), Sozialarbeiter, Erzieher, Jugend- und Heimerzieher oder eine andere Ausbildung/Studium mit der Bereitschaft, sich weiterzubilden.