Zertifizierung im Sächsischen Landtag – Vernetzung und Austausch im Mittelpunkt
Die Seehaus Schule Sachsen ist offiziell in den Kreis der Klimaschulen des Freistaates Sachsen aufgenommen worden. Die Zertifizierung erfolgte im Rahmen der Klimaschulkonferenz 2026, die am 28. und 29. Januar im Sächsischen Landtag in Dresden stattfand.
Unter dem Motto „Mitreden. Mitmachen. Mitgestalten – für unser Klima!“ kamen rund 250 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Praxis zusammen.
Mit der Zertifizierung wird die Seehaus Schule, Berufsschule im Seehaus am Hainer See, Teil eines landesweiten Netzwerks von derzeit rund 60 Klimaschulen in Sachsen. Im Rahmen der Konferenz wurden insgesamt 23 Schulen ausgezeichnet, davon 17 neu zertifiziert und sechs rezertifiziert.
Neben der offiziellen Verleihung stand insbesondere der Austausch im Mittelpunkt. In regionalen und schulformspezifischen Gruppen – etwa zwischen Grundschulen oder Berufsschulen – wurden Erfahrungen geteilt, Projektideen vorgestellt und konkrete Umsetzungsansätze diskutiert.
Das Landesprogramm „Klimaschulen in Sachsen“ wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz gemeinsam mit dem Staatsministerium für Kultus getragen. Ziel ist es, Klimaschutz dauerhaft im Schulalltag zu verankern und junge Menschen zur aktiven Mitgestaltung zu befähigen.
An der Seehaus Schule ist das Thema Klimaschutz im Rahmen einer AG verankert.
Im laufenden Schuljahr liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der optimierten Nutzung der schuleigenen Photovoltaikanlage, um den selbst erzeugten Strom noch effizienter einzusetzen.
Weitere Themenfelder sind:
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Energieeinsparung im Schulalltag
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Auseinandersetzung mit dem eigenen CO₂-Fußabdruck
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Müllvermeidung und nachhaltiger Ressourcenumgang
Mit der Zertifizierung ist der Anspruch verbunden, Klimaschutz nicht punktuell, sondern strukturell und langfristig im Schulleben zu verankern.
Weitere Informationen:
👉 Klimaschulen in Sachsen – klima.sachsen.de

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