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Weihnachtsspende geht ans Seehaus Leipzig

Das Unternehmen CHRISTMANN + PFEIFER hat dem Seehaus Leipzig 5300 Euro gespendet. Einen enstprechenden Check des Industriebauunternehmens hat Seehaus-Leipzig-Leiter Michael Bartsch am 12. Februar gern entgegengenommen. Das Seehaus-Team bedankt sich herzlich für die finanzielle Unterstützung und die Wertschätzung der alltäglichen Arbeit!

Statt Weihnachtsgeschenke an die Kunden spendet die hessische Firma CHRISTMANN + PFEIFER jährlich an gemeinnützige Projekte. Ein Teil der Belegschaft arbeitet in den Niederlassungen in Leipzig und Freiberg. Von einem dortigen Mitarbeiter kam auch der Tipp für das Seehaus Leipzig.

Michael Bartsch ist mit der guten Nachricht erst kürzlich überrascht worden: „Wir freuen uns sehr, dass die Firma für die Weihnachtsspende in diesem Jahr weit über den Unternehmensstammsitz hinaus geblickt hat. Denn so etwas Innovatives wie das Seehaus – das gibt es in Hessen schließlich gar nicht“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Mit dem Seehaus Leipzig geht Sachsen einen modernen und innovativen Weg im Jugendstrafvollzug und bietet Jugendstrafvollzug in freien Formen als Ergänzung zu den bisherigen Vollzugsformen – offener Vollzug und geschlossener Vollzug – an.
Bis zu 14 junge Leute zwischen 14 bis ca. 23 Jahren, die zu einer Jugendstrafe ohne Bewährung verurteilt wurden, leben hier in Kleingruppen mit einer Mitarbeiterfamilie familienähnlich in Wohngemeinschaften zusammen. Hausputz, Schule, Arbeit, Berufsvorbereitung, Sport, gemeinnützige Arbeit, Täter-Opfer-Ausgleich, soziales Training und die Vermittlung bürgerlicher Werte und Normen sind fester Bestandteil des Konzepts. Sie dienen dazu, dass die jungen Männer lernen, Verantwortung zu übernehmen und sich als gesetzestreue Bürger in die Gesellschaft wiedereingliedern können.

Die laufenden Kosten des Jugendstrafvollzugs in freien Formen werden größtenteils vom Sächsischen Staatsministerium der Justiz finanziert. Alle übrigen Investitionen und zusätzlichen Angebote werden durch Spenden und Sponsoring ermöglicht. So werden die gespendeten Mittel in die neu gebauten Häuser fließen, die der Verein vorfinanzieren musste. Unter anderem steht noch die Gestaltung der Außenanlagen aus – und dies sei „eine echte Herausforderung an einer ehemaligen Tagebaukante“, so Michael Bartsch.

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